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Tourbericht  08.07 + 09.07.06 Tewkesbury, GB

 

Es begann alles am Abend des 07.07 in Tewkesbury.

Wir (Toony, Simone, Edihlín, Morgain und meine Wenigkeit) begaben uns in Richtung des Festplatzes, nachdem unser Gastgeber John uns in die Ortschaft gebracht und uns genauestens erklärt hat, wo der Taxistand ist und wo man gut isst und wo nicht.

Wir sahen den Platz schon von weitem und dachten, wir nehmen eine Abkürzung. So trafen wir einen gewandeten Wächter, der uns sogleich fragte, ob wir zu einer Gruppe oder so gehören. Simone antwortete reflexartig mit „YES“. Zu welcher Gruppe wir gehören, wollte er sogleich wissen, unsere Antwort war natürlich „ To the musicband Schelmish“. Er wusste dann nicht, wie er reagieren sollte, und ließ uns passieren und meinte: „Geht zu Simon.“

Wir fragten uns: „Who the fuck is Simon“ und liefen auf direktem Weg zum Festzelt.

Die Schelme waren noch auf dem Weg hierher, also dachten wir, Essen und Trinken muss her. Crepes und Currychicken waren schnell gefunden. Das Trinken auch, es gab sehr feinen Cherrywine und Raspberry Vodka und andere Liköre.

Nach der ersten paar Flaschen erschienen Tom Bombadil mit Luc wie auch die Schelme.

Es gab eine herzliche Begrüßung und viel zu reden (WM, die Fahrt und vieles andere).

Der Abend wurde lang und lustig, irgendwann gingen alle langsam zu Bett.

Ach ja, bevor ich es vergesse, in dieser Nacht brannte schon das erste Zelt auf dem dazugehörigen Campingplatz. (Das kommt davon, wenn man mit einem Gaskocher im Zelt kocht und damit nicht umgehen kann).

 

Samstagmorgen standen wir auf und genossen unser Frühstück. John brachte uns dann wieder zum Festplatz.

Als Erstes begrüßten wir Tom, Luc und die Schelme.

Die Betreiber des Weinstandes wurden natürlich auch wieder liebevoll begrüßt mit einem neuen Einkauf von Cherrywine.

Danach schlenderten wir über den Markt und kauften uns dies und das. Dann war schon bald Zeit  für den ersten Auftritt der Schelme vor dem Zelt in der prallen Sonne. Es ging voll ab und Dextro gab sich die größte Mühe mit Englisch, zum Glück war der Marquis dabei, der immer wieder helfen konnte.

Es war ein geiler Auftritt und wir fanden es super, die Schelme auf Englisch zu erleben.

Ungefähr eine Stunde später war schon der nächste Gig. Auch hierzu gibt es zu sagen: „Geiler Auftritt.“ Diese Engländer gingen voll ab.

Nochmals ca. 90 min. später gab es die dritte Vorstellung. Die „Rotta“ war der Moment, als viele Mütter den Kindern die Augen zuhielten und selber voller Staunen hinstarrten.

Wieder wurde das Ganze mit einer Geschichte beendet.

Die Schelmen gingen dann bald darauf essen, so wie wir auch.

Wir hatten ein eigenes Mietauto dabei. So konnten wir alle uns gemütlich umziehen und wieder zum Platz fahren. Danke an Simone fürs Fahren wie auch an John, der uns mehrere Male fuhr.

Am Abend durften wir Schelmish bei einem EXTREM-Konzert erleben. Es ging 100 min. lang, ohne Gesang und Geschichten und Unterbrechungen. Respekt an die Schelme, die danach völlig geschlaucht und froh waren, dass es zu Ende war.

Muss leider neidlos dazu sagen, dass die Engländer absolut ein Party-Volk sind und echt Mega-Stimmung machten.

Es wurde dann noch mit vielen geredet und etwas getrunken. Lernten viele Waliser, Schotten und Iren kennen.

So ca. um 2 Uhr morgens machten wir uns auf den Rückweg ins Gästehaus nach einem gelungenen Abend.

 

 

Sonntags standen wir alle ziemlich geschlaucht, aber zufrieden auf, genossen das Frühstück.

Wie die vorigen Tage fuhr uns John zum Festplatz. So hatten wir alle fünf die Möglichkeit, Party zu feiern.

Voller Freude begrüßten wir die Schelme, Tom und Luc.

Der erste Gig war dann auch schon bald, dieses Mal im Zelt. Die Besucher fanden große Freude an den Schelmen und ich behaupte, mit jedem Song stieg ihre Fangemeinde. Die „Rotta“ war neben der Endgeschichte auch wieder der Höhepunkt.

Der zweite Auftritt war eine Stunde später und die Zuschauerschar wuchs an. Die Engländer gingen voll ab. Um 16:30 Uhr war dann auch der letzte Gig, da die Schelme abfahren mussten, um die Fähre zu erwischen. Das interessierte das Volk nicht, denn sie wollten immer noch mehr Zugaben. Doch dann war irgendwann Schluss und sie mussten ziemlich schnell zusammenräumen –  ohne dabei ihre Fans zu vergessen. Das fand ich absolut spitze.

Es gab dann ein ziemlich  schnelles Verabschieden von den Schelmen, was natürlich zu verstehen war.

 

Wir hatten erst am nächsten Tag unseren Rückflug, so genossen wir den Abend noch in Tewkesbury.

 

Bis zum nächsten Mal, Chefe.