COPPELIUS und SALTATIO MORTIS

29.12.2007 im JUZ / Andernach

 

Für alle partylaunigen Gäste gab es kurz vor dem Jahreswechsel noch ein ganz besonderes

Event im Jugendzentrum Andernach:

Die Ausnahmekünstler COPPELIUS und die Mittelalterrocker SALTATIO MORTIS gaben sich

die Ehre und versetzten die ausverkaufte Halle in wahre Jubelstürme.

Zunächst ging die Zeitreise in das 19. Jahrhundert, als COPPELIUS ihren unverwechselbaren

 „Kammer-Core“ präsentierten.

Mit Schlagzeug, zwei Klarinetten, Cello und Kontrabass zauberten die Berliner einen wahren

Klangteppich außergewöhnlicher Melodien.

Ob das musikalische „Frage-und-Antwortspiel“ der beiden Virtuosen an den Klarinetten

(MAX COPELLA und COMTE CASPAR) oder das sensationelle Drumsolo von NOBUSAMA –

solche Akzente machen die Auftritte dieser Band jedes Mal zu einem Erlebnis.

Nicht zu vergessen, die Einlagen des „Kammerdieners“ BASTILLE, der sich unermüdlich um

 das Wohl seiner Herrschaften bemüht und für viele Lacher sorgte.

Auch GRAF LINDORF (Cello) und SISSY VOSS (Kontrabass) setzten mit ihren Soli mal wieder

 Akzente.

Das Publikum war restlos begeistert- und trotz 80-minütigen Auftritts musste nun noch eine

 Zugabe, Pardon: „da capo!“ her.

Hier kann man nur noch sagen: „COPPELIUS hilft!“

Nach einer kurzen Umbaupause, hier ein Lob an die Organisation des JUZ, folgte auch schon

 der nächste Top-Act des Abends:

SALTATIO MORTIS

Zunächst spielten die sympathischen Badenser einige ihrer neuen Stücke aus der aktuellen

CD „Aus der Asche“ - und den jubelnden Gästen fiel gleich die Haartracht von Frontmann

ALEA ins Auge: feuerrote, hochstehende Haare. was aussah wie Pumuckl ...

Hier bekommt der Text aus dem Song „Prometheus“ – „Ich bring euch Feuer“ eine ganz

eigene Bedeutung.

Nachdem die Band in diesem Jahr einige personelle Veränderungen verkraften musste,

wurde in Andernach nun ein neuer Gitarist vorgestellt; Debütant SAMUEL erwies sich aber

 als Glücksgriff und überzeugte auch mit einem fetzigen Solo.

Und ihr kennt es alle: Wenn sich LASTERBALK hinter seinem Schlagzeug hervorpult und an

den Bühnenrand schreitet, dann gibt es immer was zu lachen.

Diesmal widmete er sich dem Thema: „Warum gehen Frauen immer zu zweit aufs Klo?“

-          „Ja, ich hatte mich da mal einschließen lassen, um zu hören was die Mädels denn da

-          zu bereden haben ...“

Nach dieser Kurzgeschichte band sich LASTERBALK die Davul um und dem Publikum war

klar, dass jetzt der mittelalterliche Part im Programm von SALTATIO MORTIS kommt.

Hier spielte ALEA auch einen Song auf dem Didgeridoo und auch die vielen mittelalterlichen

Instrumente kamen zum Einsatz.

Zum Schluss gab es dann wieder Mittelalterrock und einige Stücke aus der CD „Des Königs

Henker“ wurden gespielt.

Die Zuschauer tanzten, sangen und forderten Zugaben.

Fazit: Zwei außergewöhnliche Bands in Hochform - so lassen wir doch gerne das Jahr

ausklingen und freuen uns auf die Mittelaltersaison 2008.

 

Charly