Hexenmarkt Burg Satzvey, 01.05.2007

 

 

Der Tanz der Hexen zur Walpurgisnacht war schon vorbei, und er muss munter gewesen sein, denn bei strahlend blauem Himmel und frühsommerlichen Temperaturen schipperte nur noch eine einsame krummnasige Gestalt in einem kleinen Kahn über den Burggraben der Burg Satzvey.

 

Dennoch sollte an diesem Maifeiertag auch zum Tanze aufgespielt werden, und dafür sorgten unter anderem Filia Irata und Fabula, bereits zur Walpurgisnacht die Hexen zum Tanzen gebracht hatten.

 

Filia Irata, gar nicht zornig, dafür aber zu Scherzen aufgelegt wie stets, hatten neues Material mitgebracht – leicht zweifelnd, ob die Darbietung schon fehlerfrei gelingen möge. Doch sie gelang, der Applaus des Publikums war den Damen gewiss. Und ein besonderer Applaus galt dem jungen Philipp, dem Sohn der roten Füchsin Conny, der mit einigen Jonglageeinlagen demonstrierte, dass er auf den Spuren seiner Mutter auf Spielsmanns- und Gauklerpfaden wandelt.

 

Fabula spielten bereits um die Mittagszeit auf, diesmal als Trio, nachdem sie am Vorabend noch in Begleitung ihres Percussionisten El Sabio de Moya gewesen waren, doch das tat der Energie ihrer Musik keinen Abbruch. Doch halt – beim Nachmittagsauftritt erhielten Briantanus und Stevo Verstärkung an den Dudelsäcken, und zwar in Gestalt eines jungen Mannes, der Hoffnung auf den künftigen Musikernachwuchs macht. Gerade mal 14 Jahre alt und seit 1 ½ Jahren dabei, den Dudelsack zu lernen, zeigte sich Robert dem Live-Erlebnis schon gewachsen und nicht nur das, das Dudelsackspiel beherrscht er schon bemerkenswert gut. Weiter so mit der Nachwuchsförderung, mag man da in Richtung Fabula sagen!

 

Natürlich gab es nicht nur Musik an diesem Tag, im Burghof und rund um die Burg hatten sich verschiedenste Händler eingefunden, um ein buntes Spektrum an Waren und Speisen unters Volk zu bringen, und manch einer zog mit gar wunderlichen Trophäen zufrieden nach Hause.

 

Bildergalerien findet ihr hier und hier

 

 

Petra Lindner