Schandmaul im Amphitheater Schloss Philipsruhe Hanau am 21.09.2007

Nicht ganz pünktlich, aber kräftig bejubelt betraten Schandmaul kurz vor halb Neun die Bühne des Amphitheaters und Thomas begrüßte die Fans mit einer sehr erfreulichen Ankündigung.

Da sich eine so tolle Location, wie das Amphitheater Hanau sich leider auch auf den Ticketpreis niederschlüge, wolle man auf jeden Fall ein volles Programm spielen, zumal dies das letzte Konzert in diesem Jahr sein würde, bei dem die Truppe die Möglichkeit dazu hätte.

Zwar gäbe Schandmaul noch ein Konzert im Rahmen eines Festivals, doch würde man dort natürlich ein verkürztes Programm spielen können.

Das hörten die Fans natürlich gerne. Während des nun folgenden, zweistündigen Konzerts wurden neben “Vor der Schlacht”, “Lichtblick”, “Kein Weg zu weit”, “Feuertanz”, “Tür in mir” und “Mitgift” der aktuellen CD “Mit Leib und Seele” auch die Klassiker der Vorgängeralben gespielt. Auch wenn Thomas zu Begin des Konzerts der Meinung war, das es doch schon recht frisch sei, und man sich deshalb ordentlich bewegen solle, damit es einem warm würde, so muss ich sagen, das man es in dem recht gut windgeschützten und  komplett überdachten Theater recht gut aushalten konnte. Sicher keine T-Shirt Temperaturen, aber keineswegs ungemütlich. Eine wirklich schöne Location, die der Veranstalter “Kulturgipfel” ausgesucht hat zumal das weiße Kuppeldach auch schön die Lichtstimmung verstärkte, wenn es sich in allen erdenklichen Farben zeigte.

Mit den Kultsongs “Teufelsweib” und “Walpurgisnacht” endete das eigentliche Set und die Band verließ die Bühne, doch es war klar dass man die Schandmäuler ohne Zugaben nicht ziehen lassen würde. So kamen sie natürlich wieder und Thomas kündigte den “Letzten Tanz” an. Es folgte noch “Die goldene Kette” bevor die Bühne erneut leer wurde. Wieder erschallten die Zugaberufe und ein weiteres Mal traten Schandmaul hervor.

“Der Spion” und die wunderschöne Ballade “Dein Anblick” rundeten den Abend hervorragend ab. Zu guter letzt schnappte sich Martin “Ducky” Duckstein noch die Akustikgitarre und “Der Wandersmann” sollte so lange vorgetragen werden, bis sich jemand verspielt. Zunächst gelang es Ducky recht gut, sich nicht zu verspielen und Thomas beschuldigte ihn, heimlich geübt zu haben, doch dann passierte es doch. So spielte man noch eine Strophe zu der die Fans noch einmal ordentlich Miteinstimmen konnten und dieser schöne Konzertabend fand sein Ende.

Fazit: Dem Veranstalter gelang es eine tolle Band in eine tolle Location zu bringen und das Wetter passte auch. Ein überaus gelungener Konzertabend. Was will man mehr.  

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Weiterführende Links:  

Veranstalter: www.kulturgipfel.de

Schandmaul: www.schandmaul.de

 

 

<Ralph Halbleib>